Völlig unterkühlte Hündin in Tasche gestopft & in Fluss geworfen!!

 17.09.2020 10:39 

Steinen/Baden-Württemberg: Am vergangenen Wochenende war weltweit der sogenannte Clean-Up-Day, in dessen Rahmen Menschen überall versucht haben, die Natur in der Gegend, in der sie leben, von Müll zu reinigen.

 

Doch was freiwillige Helfer in der baden-württembergischen Gemeinde Steinen fanden, war alles andere als Abfall.

 

Sie waren an einem Fluss unterwegs und entdeckten eine Tasche, die darin trieb. Die Finder wurden stutzig und fischten die Tasche, so wie zuvor den Müll, der im Fluss trieb, heraus.

 

Darin fanden sie eine völlig unterkühlte Hündin, die wohl einfach in die Tasche gestopft und in den Fluss geworfen wurde.

Hündin in Tasche gestopft & in Fluss geworfen!!

Der Tierschutzverein Weil am Rhein wandte sich an die Öffentlichkeit, nachdem sie von Patrick Merck alarmiert wurden.

 

Er war es, der die Tasche mitsamt der Hündin darin fand, als er eigentlich ihm Rahmen des Clean-Up-Days den Fluss säubern wollte.

 

Wie er berichtet, war er mit anderen auf den Wiesen von Steinen unterwegs und lief dabei den Fluss hinunter in Richtung Basel.

 

Als sie die Tasche näher unter die Lupe nahmen, merkten die Finder, dass ein Tier im Inneren ist. Wie sie dann herausstellte saß darin eine kleine Hündin, die nass und vollkommen unterkühlt war.

 

Auf Facebook teilte er Fotos der kleinen Hündin. Dazu schrieb er:

 

„Fassungslos. Beim #rhinecleanup an der Wiese bei Steinen lag diese Tasche mit Hund im Wasser. Hündchen unterkühlt, aber vermutlich wohlauf. Jetzt auf dem Weg ins Tierheim.“

 
 
 

Wie es der Zufall wollte, war bei den Aufräumenden am Rheinufer auch ein Mitglied des Tierschutzvereins Weil am Rhein dabei.

 

Umgehend meldete man sich bei dem Tierheim in Hauingen, die sich bereiterklärten die unterkühlte Hündin aufzunehmen.

 

„Der kleinen Dame geht es gut. Sie erholt sich im Tierheim und wird gut betreut“, erklärt Finder Patrick Merck.

 

Obwohl sich die Hündin gesundheitlichen in recht gutem Zustand befindet, hat das Erlebte viele Wunden hinterlassen.

 

Das Tier steht noch immer unter Schock. Wahrscheinlich hat die Halterin oder der Halter die Hündin aussetzen wollen und hat sie daher in eine Tasche gestopft und zum Ertrinken in den Fluss geworfen.

 
 
 
 

Wir hoffen, dass die kleine Hündin nun endlich ein liebevolles Leben führen kann. Ein Glück, dass sie noch rechtzeitig gefunden wurde!

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