US-Gericht verklagt Rockefeller & Co auf 1 Milliarde Dollar wegen vorsätzlicher Infektion von Menschen mit Syphilis!

Ein US-Bundesrichter hat kürzlich eine Klage über 1 Milliarde US-Dollar gegen die Johns Hopkins Universität die Bristol-Myers Squibb Co. (BMY.N) und die Rockefeller Stiftung zugelassen. Die Klage strebt die Rückerstattung an Opfer an, die während der Regierungsexperimente in Guatemala in den 1940er Jahren absichtlich mit Syphilis infiziert worden waren.

Berichten zufolge wurden während der Studien Hunderte Guatemalteken mit Syphilis infiziert, um die Fähigkeit von Penicillin zur Behandlung sexuell übertragbarer Krankheiten zu testen. Die Klage war in den letzten vier Jahren als schwebendes Verfahren anhängig, bis sie im Januar letztendlich von US-Bezirksrichter Theodore Chuang bestätigt wurde. Im Jahr 2015, als die Klage ursprünglich eingereicht wurde, gab es 750 Opfer, die eine Wiedergutmachung forderten. Mittlerweile gibt es nur noch 444 Kläger und einige verbliebene Verwandte.

Die Versuchspersonen waren hauptsächlich Kinder, Waisen, Patienten aus psychiatrischen Anstalten und Haftinsassen.

Die schrecklichen Studien waren bis 2010 ein Geheimnis geblieben, als Dr. Susan Reverby vom Wellesley College in Massachusetts Einzelheiten des Experiments aufdeckte und eine formelle Entschuldigung von Präsident Barack Obama erzwang.

Reverby hatte von den Experimenten nach dem Tod von John Charles Cutler erfahren, einem der führenden Forscher der Studie. Cutler hinterließ einen Stapel Akten, der Einzelheiten der barbarischen Experimente enthielt.

Als die Geschichte bekannt wurde, veröffentlichte die Meridian 361 International Law Group die Experimente in einer Pressemitteilung, welche die Klage ankündigte, sehr anschaulich. In der Pressemitteilung heißt es unter anderem:

„Die Einzelheiten der Experimente wurden der Welt bewusst verschwiegen, und das blieb auch so, bis die Kommission im September 2011 ihren Bericht veröffentlichte, in dem bestätigt wurde, dass es beispielsweise zu barbarischen Menschenversuchen gekommen war, die Menschenrechtsverletzungen darstellen: Prostituierte wurden mit einer Geschlechtskrankheit infiziert und dann für den Sex auf Probanden zur absichtlichen Übertragung der Krankheit bereitgestellt; die Probanden wurden durch Injektion von Syphilis-Spirochäten in die Rückenmarksflüssigkeit geimpft, die das Gehirn und das Rückenmark befeuchtet, unter die Haut und auf die Schleimhäuten; eine Emulsion, die Syphilis oder Gonorrhö enthält, wurde unter der Penisvorhaut bei Männern verbreitet; der Penis von männlichen Probanden wurde abgeschabt oder vertikutiert und dann mit der Emulsion beschichtet, die Syphilis oder Gonorrhö enthält; eine Frau aus der psychiatrischen Klinik wurde mit Syphilis injiziert, entwickelte Hautläsionen und bekam Gonorrhö-Eiter von einem männlichen Probanden in beide Augen injiziert. Viele der Guatemalteken entwickelten Geschlechtskrankheiten. Die meisten wurden nie behandelt.“

Forscher aus genau diesen Organisationen waren an ähnlichen Experimenten an verschiedenen Orten beteiligt, insbesondere an den Tuskegee-Experimenten. Die Tuskegee-Experimente waren nahezu identisch mit denen in Guatemala. In diesem Fall waen jedoch arme afroamerikanische Farmpächter die Opfer.

Die Organisationen, die an den Experimenten beteiligt waren, bestreiten jegliches Fehlverhalten und haben erklärt, dass sie beabsichtigen, gegen die Klage vorzugehen.

In einer kürzlich veröffentlichten Erklärung bekundete Johns Hopkins „ein tiefes Mitgefühl für Einzelpersonen und Familien, die von der beklagenswerten Syphilis-Studie der 1940er Jahre betroffen wurden, welche von der US-Regierung in Guatemala finanziert und durchgeführt wurden. Wir respektieren den juristischen Prozess und werden uns gegen die Klage auch weiterhin energisch verteidigen.“

Ein Sprecher der Rockefeller Foundation sagte gegenüber Reuters, die Klage habe „keinen Sinn“ und dass man keinerlei Kenntnis davon habe, dass diese Studien seinerzeit stattgefunden hätten.

Viele Guatemalteken haben es noch immer mit den schmerzhaften Folgen dieser Experimente zu tun, wie der folgende Dokumentarfilm zeigt:

Quelle:
medizin-heute.net

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