Wer oft negativ denkt, trainiert sein Gehirn zum Unglücklichsein – Fakten und Lösungen

Es gibt einen einfachen Grund, warum wir immer wieder unangenehme Situationen erleben. Durch ständiges negatives Denken trainieren wir unser Gehirn dazu, die Welt als negativ und schwierig zu sehen, auf diese Weise erschaffen wir diese unangenehme Situationen oft unbewusst selbst.

Das Gehirn ist ein äußerst flexibles Organ, das darauf ausgelegt ist, sich an die Bedürfnisse seines “Eigentümers” in dessen Lebensumfeld anzupassen. Hierbei stammt natürlich noch einiges aus früheren Zeiten: Lebte ein Mensch bspw. im Gebirge und waren äußerst feinfühlige Bewegungsabläufe notwendig, vergrößerte und verdichtete sein Gehirn die Areale, in denen die Bewegung gesteuert wird. Lebte er im Dschungel und war eine besonders feine Seh- und Hörwahrnehmung erforderlich, verbesserte sein Gehirn diese.

Ebenso verhält es sich mit allen Dingen, die man “übt” und “mental sammelt” (das Spielen von Musikinstrumenten, handwerkliche Fertigkeiten, Fachwissen) – was stark genutzt und benötigt wird, erhält auch mehr Speicherplatz und Dichte im Gehirn. Somit ist es nur logisch, dass sich auch bestimmte Denkprozesse auf diese Weise “ausbreiten”. Denkt man oft negativ / pessimistisch, “erlernt” das Gehirn, dies “besonders gut zu können”, was in einen Teufelskreis führen kann.

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So entsteht ein neuer Gedanke – Dr. Joe Dispenza

Hier siehst Du was mit Deinem Gehirn geschieht wenn Du Deine Gedanken änderst. – So entsteht ein neuer GedankeMikrophotgraphie von neuen Verbindungen im Gehirn.- Dr. Joe Dispenza –

Publiée par Freie Medien – News sur Samedi 26 janvier 2019

Positive und negative Ereignisse verändern die Strukturen im Gehirn!

Rick Hanson, ein amerikanischer Neurowissenschaftler, beschreibt es so: In unserem Alltag passieren unterschiedliche Dinge und jedes Ereignis hinterlässt seine Spuren bei uns. Das bedeutet, es hinterlässt neue Strukturen in unserem Kopf. Durch die Ereignisse feuern die Neuronen in unserem Gehirn und durch das Feuern wachsen sie zusammen. Je öfter die Neuronen miteinander feuern, desto stärker werden diese Verbindungen. Man kann sich das so vorstellen, dass aus einem Trampelpfad durch mehrmaliges begehen (Denken der gleichen Gedanken) mit der Zeit eine Autobahn wird, auf der die Gedankenautos immer schneller rasen.

Wer also immer wieder negativ denkt, dessen Gedankenautos rasen automatisch über die schon viel genutzte Autobahn (Reiz – Reaktion!). Somit verändert ständiges negatives Denken unsere Gehirnstruktur. Pessimisten erzeugen damit eine Negativspirale, die dafür sorgt, dass man die Welt und das Umfeld als schwierig erlebt. “Das Gehirn ist erst mal ein Organ, und wie fast jedes Organ verändert es sich durch Aktivität”, so der Forscher Prof. Esc: “Wenn Sie oft negativ denken, dann werden Sie Situationen eher angstbesetzt erleben. Oder Sie werden mit einem Filter durch die Welt gehen und tendenziell negative Inhalte wahrnehmen”.

Die gute Nachricht: Der Mechanismus funktioniert auch im umgekehrten Fall. Studien zeigen, dass sich Positivität und Optimismus ebenfalls trainieren lassen.

Nun gibt es positive und negative Ereignisse im Alltag und beide Ereignisse, egal ob positiv oder negativ, verändern die Strukturen in unserem Kopf. Nur positive und negative Dinge werden an unterschiedlichen Stellen im Gehirn abgespeichert und Rick Hanson stellt das sehr anschaulich dar. Er sagt: Unser Gehirn ist wie ein Glatteis für positive Ereignisse. Das heißt, diese Ereignisse kommen an, sie werden durchlebt, sie sind im Gehirn, werden erfahren, dann sind sie vorbei und dann gleiten sie ab, wie ein Schlittschuhfahrer auf der Eisbahn. Dann sind sie einfach weg.

Und das Gehirn ist für negative Ereignisse wie Klettverschluss. Das bedeutet, diese Ereignisse kommen an, sie werden registriert, sie werden wahrgenommen, sie werden festgehalten und abgespeichert – abrufbar für die Zukunft. Sage mir, wie du denkst und ich sage dir, wie gesund du bist Was wir denken, hat auch Einfluss auf unsere Zellen. Davon ist auch der Zellbiologe Bruce Lipton, der Autor des Buches „Intelligente Zellen – wie Erfahrungen unsere Gene steuern“, überzeugt. Sind wir verliebt, schüttet der Körper Dopamin aus und diverse Wachstumshormone. Sind wir gestresst, wirkt sich das auch auf unsere Zellen aus. Sogar bis hinein in die Struktur unserer Zellen, so Bruce Lipton.

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„Epigenetik sagt: Nicht die Gene kontrollieren dich, du kontrollierst deine Gene! Und zwar so, wie du in der Beziehung zur Welt stehst! Der Geist ist der Interpret, das Gehirn ist der Chemiker, die Interpretation bewirkt unterschiedliche chemische Mischungen. Was auch immer du in der Welt siehst, es verursacht unterschiedliche chemische Mischungen. Diese gelangen in Dein Blut und verändern das Schicksal Deiner Zellen! So einfach ist das mit der Verbindung zwischen Körper und Geist.“ (Bruce Lipton, Zellbiologe, USA)

Wer eine Negativspirale ändern möchte, braucht erst einmal Achtsamkeit, um zwischen Reiz und Reaktion nachdenken zu können. Nun kann er wählen und einen neuen Trampelpfad mit positiven Gedanken beginnen. Er kann beginnen zu agieren, statt automatisch zu reagieren. Und er kann aus den neuen Gedanken eine neue Autobahn ins Glück bauen.

Liebe ist nicht das was man erwartet zu bekommen, sondern das was man bereit ist zu geben.

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Quelle:
freie-medien.tv