Hustensaft aus Winterrettich – so einfach hilft die schwarze Knolle!

Der Winterrettich, auch schwarzer Rettich genannt, ist mit dem weißen Rettich, Meerrettich und Radieschen verwandt. Er bereichert die winterliche Speisekarte durch seinen frischen, leicht scharfen Geschmack, ist aber auch zur Herstellung von Hustensaft beliebt. Seine schleimlösenden und antibakteriellen Inhaltsstoffe werden durch einen hohen Vitamin-C-Gehalt ergänzt und sind besonders wirksam bei erkältungsbedingtem Husten und Halsschmerzen.

Hustensirup aus Winterrettich!

Um die Inhaltsstoffe des Winterrettichs herauszulösen und in einem Sirup festzuhalten brauchst du folgendes:

  • 1 Winterrettichknolle
  • 2-3 EL braunen Zucker oder noch besser Kandis (Die gröberen Kandiskristalle brauchen länger, um sich aufzulösen und nehmen so mehr Wirkstoffe aus dem Rettich auf.)
  • Schraubglas mit etwas kleinerem Durchmesser als der Rettich
  • Stricknadel oder Schaschlikspieß, Messer, Löffel
Aus Winterrettich, Kandiszucker und einem Schraubglas einen heilsamen Hustensirup selber zu machen ist ganz einfach. Hier erfährst du, wie es geht.

So wird der Sirup zubereitet:

1. Eine daumendicke Kappe vom Rettich abschneiden und aufheben. Falls die Knolle eine lange Wurzel hat, diese ebenfalls abschneiden.

2. Das Innere mit einem Messer oder einem Löffel aushöhlen, sodass mindestens zwei Esslöffel Zucker hineinpassen.

3. Mit einer Stricknadel oder einem Schaschlikspieß ein Loch in den Boden der Knolle stechen.

4. Rettich auf das Schraubglas setzen.

5. Mit Zucker oder Kandis füllen und den Deckel wieder aufsetzen.

6. Nach einigen Stunden Wartezeit hat sich der Zucker im Rettich verflüssigt und ist durch das Loch ins Glas getropft.

7. Knolle herunternehmen.

8. Das Glas verschließen und kühl aufbewahren.

Am besten wird der Sirup bei akuten Beschwerden frisch zubereitet. Mit einem großen Rettich kannst du die Prozedur mehrfach wiederholen. Die Knolle dafür jedes Mal etwas weiter aushöhlen und wieder mit Zucker befüllen.

Vom fertigen Hustensirup kannst du je nach Bedarf drei- bis fünfmal am Tag einen Esslöffel einnehmen.

Tipp: Du kannst den Zucker auch durch Honig ersetzen, der den Sirup durch seine entzündungshemmende und antibiotische Wirkung ergänzt. Verwende dafür am besten dickflüssigen Honig, der besonders langsam durch den Rettich fließt.