Wal verendet mit fast 6 Kilo Plastikmüll im Magen !

Jährlich gelangen Millionen Tonnen Plastikmüll in die Ozeane – und von da aus in die Mägen der Meeresbewohner. Nun verendete ein zehn Meter langer Pottwal vor der indonesischen Küste. Schuld waren Plastikbecher und Flip-Flop-Sandalen.

Insgesamt wog der Müll 5,9 Kilogramm: Im Magen eines an der indonesischen Küste tot angespülten Wals sind 115 Plastikbecher und zwei Flip-Flop-Sandalen gefunden worden. Zum weiteren Mageninhalt zählten vier Plastikflaschen, 25 Plastiktüten, ein Nylonsack und mehr als 1000 weitere Plastikteile, wie der Leiter des Nationalparks Wakatobi, Heri Santoso, am Dienstag sagte.

Einsatzkräfte hätten den toten Pottwal am Montagabend auf der Insel Wakatobi in der Provinz Sulawesi entdeckt. Der Meeressäuger sei männlich und fast zehn Meter lang gewesen. Wegen des fortgeschrittenen Verwesungszustands sollte das tote Tier am Dienstag ohne weitere Obduktion vergraben werden.

Nach Angaben des WWF landen jährlich bis zu 12,7 Millionen Tonnen Plastikmüllim Meer. Plastik ist nicht biologisch abbaubar, sondern zerfällt lediglich in immer kleinere Teile. Tierschützer machen immer wieder auf das dadurch verursachte Leid der Meeresbewohner aufmerksam.

So fand man etwa im Frühjahr im Magen eines an der norwegischen Küste gestrandeten Cuvier-Schnabelwals 30 Plastiktüten. Das Tier war stark untergewichtig und hatte wohl sehr gelitten, bevor es an Land verendete.

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